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Samstag, 18. April 2009

Melitta up&awake


Mal so nebenbei wieder ein Produkttipp für alle Senseofreunde, die Melitta up&awake-Pads. Bislang habe ich nur die Muntermacher getestet, aber die sind allererste Kaffeesahne. Und mit 1,79€ bis 1,99€ für 16 Pads auch gar nicht so teuer.

Donnerstag, 9. April 2009

active o2 + coffee flavour



Heute trudelte ein Paket bei mir ein. Drinnen waren acht Flaschen vom neuen active o2 mit Kaffeegeschmack in den Sorten Himbeer und Mango. Schuld ist eine Marketingaktion die über facebook lief. Und eigentlich habe ich mich auch ein bisschen darauf gefreut. Ich mag Kaffee (ist eine Untertreibung) und ich trinke auch active o2 generell mal ganz gern. Natürlich war ich ein bisschen skeptisch. Wasser mit Kaffeegeschmack. Ich hatte mal ne Kollegin, die konnte sowas herstellen, auch wenn sie es mir als normalen Kaffee verkaufen wollte. Aber so als normales Getränk für zwischendurch?

Nach einer Flasche in der Sorte Himbeer und ner halben Flasche Mango und damit ca. 75mg Koffein intus kann ich sagen: Nee! Ist nicht mein Ding. Wasser mit Himbeer oder Mango Geschmack? Gerne. Aber der coffee flavour ist too much. Würde ich mir so im Handel nicht kaufen. Dann mach ichs lieber wie beim Italiener. Espresso und ein Glas Wasser. Cheers!

Sonntag, 5. April 2009

Teatime



Letzte Woche fragte ich mich noch, ob das Blog hier zum Sammelbecken für Lyrics und Fotos wird. Und jetzt? Jetzt gibt es das zweite Rezept. Und zwar eins für einen leckeren Eistee, das ich von der Steffi bekommen habe. Dafür braucht ihr:

2 Liter heißes Wasser
2 Beutel Schwarzen Tee
3 Beutel Blutorangentee
3 Beutel Limettentee
1/2 Limette (nur den Saft)
Zucker nach Geschmack

So, nun ist es ganz einfach. Die Teebeutel in ne Kanne oder nen Topf, das heiße Wasser drüber, die halbe Limette darüber pressen, 10 Minuten ziehen lassen, Beutel raus, Zucker dazu und dann muss es abkühlen. Schön erfrischend, besonders mit Eiswürfeln.

Als ich auf der Suche nach Blutorangen- und Limettentee vor dem Teeregal im Supermarkt stand, fiel mir noch der Mords-Kater-Tee in die Hände. Den musste ich einfach mitnehmen. Die Geschmacksrichtung ist übrigens Orange+Erdbeere+Magnesium. Aber das ist ja eigentlich nur Nebensache bei dem Namen, oder?

Donnerstag, 2. April 2009

Schokokuchen aus der Mikrowelle



Wie alt ist eigentlich dieses Lied von Ernie aus der Sesamstraße? Und wie hat Ernie es eigentlich geschafft in so kurzer Zeit einen Kuchen für das Krümelmonster zu backen? Bei der Sari hab ich jetzt ein Rezept für einen Mikrowellenkuchen gefunden, das sie wiederum von Max hat, der hats von Aleks und der hats eigentlich von hier. Und der Kuchen ist tatsächlich in fünf Minuten fertig. Und schmeckt auch noch recht gut. Hier ist das Rezept:

Zutaten
4 Esslöffel Mehl
4 Esslöffel Zucker
2 Esslöffel Kakao
1 Ei
3 Esslöffel Milch
3 Esslöffel Öl
1 große Tasse

Schritt 1
Mehl, Zucker und Kakao gut miteinander in der Tasse vermischen.

Schritt 2
Das Ei darunter rühren, danach die Milch und das Öl unterrühren.

Schritt 3
Wenn ihr alles gut vermengt habt, dann kommt die Tasse für drei Minuten in die Mikrowelle bei höchster Leistung. Wenn der Kuchen über den Tassenrand schaut und nicht weiterwächst, dann ist er fertig.

Mittwoch, 1. April 2009

Kaffeetest: Global Coffee Lounge Koblenz

Eine neue Kategorie. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall erstmal ein Erfahrungsbericht, denn heute waren Anica und ich in der Global Coffee Lounge in Koblenz. Eigentlich auf ein Käffchen vor Ort, dann aber doch zum Mitnehmen. Warum? Später mehr. Den Laden hatten mir meine Eltern einmal empfohlen, kurzzeitig war er wohl geschlossen, aber nun wurde ein neuer Besitzer gefunden, der die alte Speise- und Getränkekarte übernommen hat.

Die Lage
Schön gelegen am Koblenzer Münzplatz, in einem Neubau, an dessen Stelle früher einmal das alte Burgtheater-Kino stand. Gemütlich eingerichtet, viele Plätze auf dem Münzplatz selbst. Ziemlich perfekt.

Die Auswahl
Kaffee und Wellfood in 100 Variationen, so wird der Laden angepriesen. Natürlich sind es oft nur andere Sirupsorten oder auch Zusammenstellungen, aber die Karte ist nicht übel. Eine recht große Auswahl an Heiß- und Kaltgetränken, dazu Bagel, Pizzen und Salate auf der Speisekarte.

Der Service
Zwar freundliche Begrüßung, als wir reinkamen, als wir uns dann aber draußen hinsetzten, kam niemand zu uns. Zwei Tische weiter wurde bedient, bei uns nicht. Nach ein paar Minuten mal selbst die Karte geholt, als zehn Minuten später immer noch niemand da gewesen war und unsere Parkuhr langsam ablief, entschieden wir uns den Kaffee mitzunehmen. Drinnen ein hohes Aufgebot von leicht verplanten Servicekräften, die alle keine Ahnung hatten wie man denn einen Coffee To Go macht und erstmal den Chef oder zumindest Chef vom Dienst holen mussten, der erstmal eine Servicekraft nachäffte, die eine Bestellung bei ihm aufgab. Sympathisch. Nach weiteren zehn Minuten hatten wir dann endlich unseren Kaffee in der Hand.

Der Kaffee
Das wichtigste Kriterium für ein Café ist, na klar, der Kaffee. Sind wir mal ehrlich, Lage und Service sind Komponenten, die nicht unbedingt darüber entscheiden, ob wir wieder kommen oder nicht. Auf der Karte gab es einiges zur Auswahl, Anica entschied sich für einen Mandel-Latte Macchiato, ich nahm den Mocca Frappé.

In den Mandel Latte gab es noch zwei Restspritzer Mandelsirup, danach war die Flasche leer und auf die Idee eine neue Flasche anzubrechen um für etwas Geschmack zu sorgen kam der Chef nicht. Deckel für den Becher gab es auch nicht, also wurde der Pappbecher kurzerhand in einen Kaltgetränke-Plastikbecher gepackt, ein Sahnehaubendeckel drüber gestülpt und ein Strohhalm reingesteckt. Nicht unbedingt die ideale Art und Weise einen Latte Macchiato zu trinken und geschmacklich war es auch eher fad dank des quasi nicht vorhandenen Sirups.

Trotzdem war ihre Wahl die bessere, denn mein Mocca Frappé war zwar geschmacklich halbwegs okay, aber die Zubereitung rechtfertigte die 3,40€ kein Stück. Eiswürfel kamen in den Becher, oben drauf Eiskaffee aus dem Tetrapack, beides für eine Runde in den Mixer, Sahne und Kakaopulver drauf, fertig. Öhm, ja. Bei Coffee Bay oder Starbucks bekommt man für den gleichen (oder niedrigeren) Preis richtigen Filterkaffee und Milch in seinen Becher. Aber auf ein Billigprodukt aus dem Großmarkt kann ich ehrlich gesagt verzichten.

Das Fazit
Vielleicht haben wir es einfach falsch gemacht. Vielleicht hätten wir uns einfach einen normalen Kaffee nehmen sollen. Vielleicht schmecken auch die Bagel ganz großartig. Aber wir werden es nie erfahren, denn Sirupgeiz und Tetrapack-Eiskaffee, das muss nicht sein. Gerade wenn nur ein paar Straßen weiter Coffee Bay und das Café Extrablatt zu finden sind. Und wenn sich am Konzept des Ladens nichts ändert, wird wohl bald wieder ein neuer Pächter gesucht. Trotz der guten Lage und der an und für sich guten Auswahl an Getränken.

Montag, 23. März 2009

Einmal 1:0 mit Apfelkuchen, bitte!

Quizfrage: Was gehört nicht zum Fußball?
A) 22 Spieler
B) Schiedsrichter
C) Ball
D) Bratwurst

Wenn man das jetzt ganz klassisch betrachtet, ist keine der Antworten richtig. Doch manchmal, da gerät Antwortmöglichkeit D schwer ins wanken. Das kulinarische Angebot in Deutschlands Fußballstadien ist so unterschiedlich wieder die Tribünenform, das Rasenmuster und der Fansupport. Im heimischen Fritz Walter-Stadion ist es ausgezeichnet und vor allem vielfältig. Das liegt daran, dass es nicht einen einzigen Caterer gibt, sondern an alle möglichen Leute aus und rund um Kaiserslautern Plätze vermietet wurden. So bekommt man nicht nur Brat-, Rinds-, Feuer- oder Käsewürste und Steakbrötchen, sondern auch Fisch, Saumagen, Pferdewurst, Gyros, Fritten, Pizza, Brezeln und was nicht noch alles. Satt wird jeder, teuer ist es auch nicht.

Auswärts sieht es da schon anders aus. Meistens sogar, gerade in Liga 2. Da gibt es die typische Koblenzer Bratwurst (außen schwarz, innen gefroren), da ist kurz nach Spielbeginn der völlig überforderte Essensstand leer gefuttert (FSV Frankfurt), alles überteuert (SV Wehen Wiesbaden) oder man stand sich in der Halbzeitpause zehn Minuten am Würstchen- und Getränkestand, der in einem Häuschen untergebracht ist, die Füße in den hungrigen Bauch um zu erfahren, dass es an diesem Fenster nur Bier gibt, für das Steak solle man sich gefälligst am Nachbarfenster anstellen, dessen Schlange gefühlte zwei Mal rund ums Sportfeld führt (Carl-Zeiss Jena). Wer seinen Hunger stillen will, der ist meist gezwungen auf der Hinfahrt bei McDonalds und auf der Rückfahrt bei Burger King zu speisen. Oder umgekehrt.

Jetzt folgt aber mal ein Loblied. Und zwar auf Rot Weiss Ahlen. Hier sorgt noch die örtliche Karnevalsgarde für das Catering, neben Wurst und riesigen Steaklappen gibt es leckere Schnitzelbrötchen und, jetzt kommt das Aha-Erlebnis, weswegen ich das alles hier überhaupt schreibe, auch wenn man sowas ja grundsätzlich ansprechen sollte, schließlich ist Stadionfutter ein sehr wichtiges Thema in der heutigen Zeit, selbstgebackenen Kuchen. Ich war ja völlig von den Socken. Das kennt man aus der Kreisklasse, vielleicht auch noch aus der Regionalliga bei irgendwelchen Dorfvereinen (nein, nicht von der TSG Hoffenheim). Aber in der zweiten Liga Apfelkuchen für 1,50€ plus nen Kaffee für nen Euro? Liebes Ahlen, es war schön bei euch. Nicht nur wegen der drei Punkte, nein, der Apfelkuchen war das Sahnehäubchen.

Dienstag, 10. März 2009

Fast(en) zwei Wochen

So, wird mal Zeit für ein Resumée nach knapp zwei Wochen Fastenzeit:

Toast: Keins gegessen. War aber auch kein Problem.
Cola: Keine getrunken. Hatte zwar öfters mal Schmacht, meist rund ums Essen, besonders bei IKEA, aber ging schon irgendwie.
Süßigkeiten: Okay, ich hab keine Schokolade gegessen, keine Gummibärchen, keine Chips. Letzteres aber nur, bis ich hier in Maastricht war. Gegen diese leckeren Chips von Albert Heijn ist keine Gegenwehr möglich. Aber sonst gehts. Auch nicht so das Problem.
Kaffee: Ging mehr schlecht als recht. Am Aschermittwoch morgen gabs den letzten Kaffee, aber auch nur, weil ich an dem Tag mit dem Umzugswagen durch die Gegend tingeln musste und wach sein wollte. Schwarzer Tee hilft nur so ein bisschen, mir fehlt einfach der Genuss. Dieses Zurücklehnen und ein Käffchen trinken. Und nur "warme chocomel met slagroom" im Café trinken ist auch irgendwie nur halb lustig. Nächste Woche bin ich in Paris und da werd ich Kaffee trinken. Ich mein, hey, in nem Café auf dem Montmartre sitzen und kein Cafe au lait? Das geht ja nun auch nicht. Eventuell steig ich morgen schon wieder mit Kaffee trinken ein. Sagen wir mal, ein Kaffee pro Tag. Ist ja immer noch recht wenig. Außerdem muss ich nach zwei Wochen auch mal wieder aufwachen. ;)

Montag, 2. März 2009

Immer mitten mit dem Löffel rein...

Joghurt oder Milchreis oder andere Desserts/Zwischenmahlzeiten in kleinen Plastikpöttchen sind interessant. Aus rein soziologischer Sicht. Die Essgewohnheiten unterscheiden sich schon kurz nach dem Öffnen.

Manche schmeißen die Deckelfolie weg, ohne darauf zu achten, ob noch etwas dran klebt. Andere legen sie beiseite um sie später sorgsam abzuspülen, damit sie nicht dreckig in den Müll wandert. Wieder andere lecken sie schwungvoll und genießerisch ab, obwohl Mutti immer gewarnt hat, Kind, schneid dir dabei nicht in die Zunge. Ich gehöre zu den Löfflern. Das Pöttchen wird beiseite gestellt, die Folie sorgsam mit dem Löffel abgeschabt und der Inhalt brav gegessen.

Aber dann steht schon der nächste Unterschied vor der Tür. Insbesondere bei jenen Mahlzeiten, in denen im unteren Teil des Bechers etwas anderes ist als im oberen. Beispielsweise Erdbeermatsche oder Schokosauce. Person 1 rührt erstmal fleißig, bis alles durcheinander gemengt ist. Ist mir ja persönlich zu stressig, da hätte ich auch nen schon vorgemixten Joghurt kaufen können. Person 2 trägt erstmal den Joghurt (oder Milchreis oder wasauchimmer) ab um zum Schluss nur noch die Früchte oder die Sauce zu schlabbern. Ich gehöre da zur dritten Gruppe. Ich ess erstmal so knapp die Hälfte des oberen Teils, bohre mir dann ein Loch zum unteren und löffel da ein bisschen rum. Und dann rühre ich den Rest zusammen, meist mit mehr vom unteren als vom oberen Teil, und esse es auf. Genuss pur in allen drei Phasen.

Und wie löffelt ihr so?