Dienstag, 23. Dezember 2008

Tschakka!

23.12.2008 - 15:53: Ich habe alle Weihnachtsgeschenke! :)

Freitag, 19. Dezember 2008

When we were young



(Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung - Die 90er)

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Weihnachtsstimmung in Wien

Freund: Denken Sie an ihre Kindheit. Was pflegten Sie da zu Weihnachten zu kriegen?
Travnicek: Watschen.
Freund: Wie das, Travnicek?
Travnicek: Ich pflegte den Baum anzuzünden.
Freund: Absichtlich?
Travnicek: Naa. Es hat sich so ergeben.

(Helmut Qualtinger - Travniceks Weihnachtseinkäufe)

Freitag, 5. Dezember 2008

Vicky Cristina Barcelona

Wie sehr können Filmkritiken doch verzerren. Vielleicht auch diese hier, wer weiß. Viel wurde über den neuen Woody Allen-Film Vicky Cristina Barcelona geschrieben - und doch drehte sich alles um den Kuss zwischen Scarlett Johansson und Penelope Cruz. Die BILD-Zeitung machte, wenn auch sabbernd wohlwollend, daraus eine "Sommernachtssexkomödie". Reduziert auf einige wenige Momente, die zwar zur Geschichte gehören, wichtig sind für die Figuren und deren Gedanken, aber die nicht den Reiz des Films ausmachen.

Allen hat wunderbare Charaktere erschaffen. Da ist der Verlobte von Vicky, Doug (Chris Messina), ein sehr konservativer Erfolgsmensch, der in New York arbeitet, sich mit Vorgesetzten zum Golf trifft, Vicky ständig Babe nennt, der einen Plan für die gemeinsame Zukunft hat und der Cristinas Lebensstil nicht nachvollziehen kann. Und auch wenn das Publikum über seine Spießigkeit den Kopf schüttelt, sich in seiner Gegenwart langweilt und auch das Handeln und die Gedanken von Vicky verstehen kann, so ist er nicht unsympathisch. Er ist, wie es oft heißt, eine gute Partie, er bietet Sicherheit - und das macht es Vicky so schwer, sich vollends, auch nach der Hochzeit, auf ihn einzulassen, solange sie nicht weiß, ob sie bereit ist für dieses sichere, kontruierte Leben, in dem es nur noch wenige Überraschungen geben wird.

Auf der anderen Seite steht der katalanische Maler Juan Antonio (Javier Bardem), der seiner Ex-Frau Maria Elena (Penelope Cruz), seiner Muse, noch immer nachhängt, der durch eine wunderbar direkte Art Cristina sofort und Vicky später einnimmt. Der mal eben mit den beiden Amerikanerinnen nach Oviedo fliegen möchte, um sich eine Jesus-Figur anzusehen und abends mit beiden in der Kiste zu verschwinden. Dabei geht es ihm um viel mehr, als den Akt selbst. Es geht ihm um das Leben und das Lieben. Eine Mischung aus völlig unkitschiger Romantik und Inspiration. Und auch sein Vater ist eine charmante Figur, der sich weigert eine fremde Sprache zu lernen, um seine Poesie nicht zu verschmutzen, der seine Gedichte nicht veröffentlicht, um es der Menschheit heimzuzahlen, dass sie das Lieben verlernt hat.

Cristina (Scarlett Johansson) ist eine junge Künstlerin, die gerade einen 12-Minuten-Film über die Liebe gedreht hat, mit dem sie nicht zufrieden ist. Sie begleitet ihre Freundin Vicky nach Barcelona um rauszukommen, Inspiration zu finden, zu lieben. Sie wird die neue Muse von Juan Antonio, sie entdeckt, auch dank Maria Elena, ihr Talent zu fotografieren. Sie wird Teil einer Dreiecksbeziehung mit dem Künstler und seiner Ex-Frau, die nach einem Selbstmordversuch wieder bei ihm einzieht. Sie ist eine Suchende, die nicht weiß, was sie will, dafür aber was sie nicht will. Am Ende hat sie viele Erfahrungen gesammelt, steht gereifter dort, wo sie am Anfang des Filmes stand.

Das gilt auch für Vicky (Rebecca Hall), die eigentliche Hauptfigur des Filmes, die es nicht einmal auf die deutschen Kinoplakate geschafft hat. Sie wollte nur nach Barcelona, um Material für ihre Magisterarbeit über katalanische Kultur zu suchen, sie findet Juan Antonio, dessen direkte Art sie zunächst empört ablehnt, ihm dann aber doch erliegt. Sie ist plötzlich unsicher, ob sie die Ehe wirklich möchte, ob sie bereit ist, für das ruhige, langweilige Leben. Ihre Gastgeberin Judy, gut 30 Jahre älter als Vicky, wirkt wie eine Zukunftsvision, ihre Ehe ist nur noch ein Schein, auch wenn die Liebe nicht wirklich erloschen ist. Sie drängt Vicky fast schon dazu, sich auf den Maler einzulassen, damit sie nicht das gleiche Leben erwartet. Und plötzlich steht Vicky zwischen Juan Antonio und Maria Elena, ihre Hand blutet und sie scheint zu ahnen, dass die Sicherheit, die Doug bietet, nichts Schlechtes sein muss.

Selbst die kleinsten Nebenfiguren wissen in Vicky Cristina Barcelona zu begeistern, dazu kommen die Aufnahmen in dieser wunderbaren Stadt, ob in diesem heruntergekommenen Vergnügungspark auf dem Tibidabo, im Parc Güell oder in der Sagrada Familia, im Hintergrund läuft immer eine leichte spanische Musik, ein Erzähler begleitet den Zuschauer durch die Geschichte. Es fallen so viele schöne Sätze über die Liebe, das Leben, die Menschen, dass man sie sich gar nicht merken kann. Dieser Film zeigt soviel über die Vielseitigkeit, die sich immer um einen herum, vielleicht auch in einem selbst abspielt. Wer in ihm nur einen Kuss, nur ein bisschen Sex sieht, der hat Vicky Cristina Barcelona einfach nicht verstanden. Oder nicht, was es heißt zu leben.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Hugh, ich habe gesprochen!

Fundstück aus der Zitatekiste, Teil 1:

Ick hab keen Mitbewohner, der juut für mich kocht
Keen Schnitzel, keen Steak, keene Woschd
Meene Zukunft isn eenziges Fertigjericht
Nur Pizza un Nudeln un sonst jibt et nix

Aber dein Hunger wird vorbeigehn
Det wees ick, det kann ick dir ansehn
Bald wirst du wieder satt un glücklich sein
Denn du bist schön, sogar schön
Auch wenn du isst.


Im Original vom 23.11.2007 beim Burgerbraten.

Dienstag, 25. November 2008

(for) a better tomorrow



Toller Laden!
Tolle T-Shirts!
Tolle Wandsticker!

Freitag, 14. November 2008

Ästhetik im Regal

Ich bin ja ein bisschen penibel, was die optische Einheitlichkeit in den Regalen angeht. Ich sortiere Bücher nach der Größe, manchmal auch nach der Farbe, ja, ich habe sogar schon Bücher gekauft, da ich mir dachte, dass sie gut ins Bild passen. Und ich finde es störend, wenn Bücher eines Autors verschieden designt sind. Das gilt natürlich auch gewissermaßen für CDs (mal erscheint die Platte eines Künstlers als Digipack, dann wieder im Jewelcase, dann als DVD-Buch-whatever-Edition), insbesondere aber für DVD-Sammlungen von TV-Serien.

Ich fand es schon bei OC-California recht unschön, dass die 4. Staffel-Box dünner ist als die restlichen drei. Und jetzt wird dem mit der 7. Scrubs-Staffelbox die Krone aufgesetzt. Klar, die Staffel ist kürzer, sie passt auf 2 DVDs, aber nun ist die Box gerade mal halb so dick, wie die anderen 6 Boxen. Das sieht nicht nur merkwürdig aus, dazu ist auch der Schriftzug und das Bild unten anders angepasst. Das mag umweltfreundlicher sein, weniger Papier und so, das ist vor allem günstiger in der Produktion, erklärt aber dafür auch nicht, warum diese 2 DVDs im dünnen Schuber 27€ kosten, während es die 4 DVD-Boxen der vorherigen Staffeln für 30€ zum Verkaufsstart gab. Wie dem auch sei, I'm pissed off!

That's not my name!

Am Busbahnhof vor dem Koblenzer Löhr-Center lungern ein paar Hiphop-Kiddies rum, als ich an ihnen vorbei laufe.

Hiphop-Kind: Emo! Eeemooo!
Ich: So what?
Hiphop-Kind: *verdutzt* ... EMO! EEEMOO!

Ich schmunzle und gehe weiter.

Und wo wir gerade überhaupt nicht beim Thema sind, das Ting Tings-Konzert in Köln war wunderbar. Awesome! Und ich verneige mich vor ihrem T-Shirt-Designer, auch wenn ich durch ihn ein bisschen mehr Geld ausgegeben habe, als ursprünglich geplant. Egal. Achja, Köln ist natürlich weiterhin die tollste Stadt der Welt, besonders nachts. Der Dom, der Rhein, ihr wisst schon.

Mittwoch, 12. November 2008

Biegen Sie links ab!

Mit einem Navigationsgerät kann man sehr viel Spaß haben. Besonders in einer Stadt wie Köln, in der ich eh zu völliger Orientierungslosigkeit neige, zumindest im Auto. Am Sonntag wollte ich in die Werkstatt im Grünen Weg. Die fand mein Navi auch gleich und los ging die Reise. Heraus kam ich in einer kleinen, netten Siedlung in Köln-Lövenich und war dort, richtig, völlig falsch. Immerhin war eine Kaschemme in der Nähe, verraucht, die Regale voller Kölschstangen und vor und hinter der Theke nur Originale. Die Kneipenbesitzerin, denke ich mal, nickte freundlich, als ich ihr von meinem Problem erzählte, ja, hier seien diese Woche schon andere junge Leute gewesen, die auch vom Navi falsch geschickt wurden. Der andere Grüne Weg sei in Köln-Ehrenfeld. Zum Glück hatte ich auf der Karte vorher gesehen, dass die Live Music Hall und das Underground in der Nähe der Werkstatt sind, habe mich vergewissert, dass die zugehörige Straße auch wirklich die Vogelsanger Straße und nicht etwa der Vogelsanger Weg (oder gar der Vogelsanger Markt) ist und dann gings zum richtigen Ziel. Also, wenn ihr mal in die Werkstatt wollt, gebt in eurem Navigationsgerät am besten die Adresse vom Underground ein und biegt am Mega Markt in den Grünen Weg ab.

Mittwoch, 5. November 2008

Science Fiction

1998 war ich im Kino. Mehrfach, aber unter anderem in Deep Impact. Asteroiden bedrohen die Erde und so Scherze. Mein Kommentar nach der Vorstellung: "Wie unrealistisch war denn dieser Film? Ein schwarzer US-Präsident..."